Saphir - Wolfsburg
Saphir
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Anlässlich eines Geburtstages waren wir mit 11 Leuten im Saphir zum Abendessen. Die Räumlichkeiten sind sehr klein und an das Restaurant Christall angegliedert, jedoch wird hier auf einem außerordentlich hohen Niveau gekocht. Der Stern ist absolut verdient.Zur Auswahl stand ein 9 Gänge Menü, was wir auf 6 Gänge reduziert haben. Das Essen war wunderschön angerichtet und geschmacklich sensationell. Die Getränke waren ebenfalls sehr gut und der Service war hervorragend.Zu jedem Gang wurde kurz etwas erklärt und sobald sich ein Glas dem Ende nährte, wurde unaufgefordert gefragt ob nachgeschenkt werden dürfe. Alles höchst professionell.In den 6 Gängen war alles vorganden, was man sich wünscht, von Ribs über hecht, Rehrücken, Selleriesuppe als Beilage und am Ende ein phänomenales Mandarinen Sorbet. Es gab auch noch zwei nicht angekündigte Zwischengänge und einen Gruß aus der Küche am Anfang bestehend aus einem toll angerichteten Stück Taubenbrust. Alles war ausgezeichnet!Am Ende kam der Koch, der relativ neu aus Anklam ist, natürlich noch persönlich raus, hat sich uns vorgestellt und auch hierbei einen einwandfreien Eindruck hinterlassen.Wir waren rundum begeistert!!
Ich kann mich der Bewertung meines Vorredners nur voll anschließen. Bei dem Saphir handelt es sich um ein Spitzenrestaurant mit intimer Atmosphäre, das völlig zu Recht einen Stern hält. Ein besonderes Highlight ist neben dem ausgezeichneten Essen die Weinbegleitung des sehr fachkundigen und freundlichen Sommeliers.
Was für eine Entdeckung, die Küche von Silvo Lange im Saphir! Das Saphir kommt gänzlich unaufgeregt daher, eher unprätentiös und ohne Chichi, dafür mit Charme und Atmosphäre. Und hierin liegt der grosse Unterschied zu der Konkurrenz in der Nachbarschaft.Kennengelernt hatte ich das Saphir im vergangenen Jahr bei einem Spontanbesuch zu Zweit. Eigentlich an dem Tag regulär nicht geöffnet, wurden wir von Silvio Lange höchstpersönlich bedient und hatten zum hervorragenden Menü eine sensationelle Riesling-lastige Weinbegleitung. Klar, dass dieses eine Wiederholung erforderte.Es dauerte fast ein Jahr, dass wir, diesmal zu Viert, in das zwischenzeitlich renovierte Saphir zurückkehrten. Wir bekamen den Chefs Table, ein Hochtisch am Fenster. Linkerhand schien die untergehende Abendsonne auf den Tisch und rechterhand konnte man durchs Fenster in die Küche sehen. Was für ein Platz für das Saphir Menü mit Weinbegleitung!Im Grunde gab es mit 7 Gängen das volle Programm, allerdings um den Käse-Gang reduziert. Silvo Lange präsentierte uns ein breites Repertoire seiner kreativen und inspirierenden Küche. Dabei kam ausgerechnet das vermeintlich uninteressanteste und von der Präsentation nicht gerade überwältigende Gericht am spektakulärsten daher. Das 60 Minuten Ei mit Kartoffel und Perigord Trüffel wollte ich schon fast auslassen. Was hätte ich es bereut! Allein der Trüffel-Duft, der von diesem Teller ausging, war schon betörend, von den Gaumenfreuden ganz zu schweigen. Schlicht, einfach und sensationell. Kurzum, ein rundherum gelungener Abend in einer unaufgeregt gastlichen Atmosphäre mit großem Gaumenkino. Damit avanciert sich Silvio Lange, noch vor den bekannten Größen, zu meinem persönlichen Favoriten in der Region. Das Saphir, ein funkelnder Edelstein am Sternenhimmel.
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